Sich selbst bewußt werden, durch erkennen und auflösen der Dualität:
Eigentlich ist es ganz einfach.
Man muss nur anfangen, sich bei allem, was man tut, selbst zu beobachten.
Werde dir deiner Gedanken bewußt, die du den ganzen Tag denkst, schau dir bei deinen Handlungen zu und analysiere die Hintergründe. Akzeptiere einfach mal ne Zeit lang alles und jeden so wie er ist und versuche nicht, irgendetwas zu verändern, denn Druck führt nur zu Gegendruck.
Wie willst du dir deiner selbst bewußt werden, wenn du dich noch nicht einmal richtig kennst? Merkst du noch, wie oft du dich selber und damit auch andere in Gedanken abwertest? Wie oft urteilst du über andere, weil sie nicht das tun, was du von ihnen erwartet hättest? Woher kommen die Wut– und Rachegefühle?
Wenn die Welt nicht so läuft, wie du es dir vorstellst, dann ist Schluss mit lustig. Da ist schnell vorbei mit bedingungsloser Liebe. Es KANN dir nur das begegnen, was in dir selbst ist.
Wenn du alles, was du bist und dir begegnet, selbst verursachst, wie kann dann irgendwas in deinem Leben sein, was NICHT deinem Innersten entspricht?
Was ist mit deinem skrupellosen Chef, deinem treulosen Partner, deinen undankbaren Kindern, dem bösen Schurken an der Straßenecke?
Wärst du in dir selber vollkommen, würdest du derlei Figuren und Situationen nie wieder begegnen!

Es ist quasi so, als würdest du gegen dich selbst kämpfen. Stell dir eine Pyramide vor: Solange du dich in der Pyramide aufhältst bist du der Dualität gnadenlos und völlig unbewußt ausgesetzt, je tiefer, desto stärker bist du dem Pendel ausgeliefert. Je mehr du das Spiel jedoch erkennst, schwarz-weiß, kalt-warm, verbunden-getrennt, liebe-hass, verletzen-vergeben usw., desto höher steigst du in der Pyramide. Wenn du oben angekommen bist, hast du den Überblick. Einmal dort oben angekommen, hast du in Zukunft die Wahl: Ungerechter Strafzettel gekommen?
Entweder du regst dich tierisch darüber auf und vergeudest deine wertvolle Energie oder du erkennst die Dualität dahinter und bedankst dich für diese Erfahrung!
Es wird plötzlich alles so einfach, wenn man das Spiel erst einmal erkannt hat!
Irgendwann wird man überhaupt nichts Negatives mehr sehen können.
Einige nenne das auch den Punkt der Erleuchtung, aber eigentlich ist da nix Besonderes bei und Jeder wird diesen Grad der Erkenntniss früher oder später erreichen.
Wenn du dir schon keine Sätze merkst, dann versuch dir wenigstens diesen einen zu merken
:
„ALLES, WAS DU BEKÄMPFST, MACHST DU STARK!“
Um es nicht falsch zu verstehen: Es geht nicht darum jetzt nie wieder wütend werden zu dürfen oder einfach alles und jedem verzeihen zu müssen oder alles Unrecht still zu ertragen. NEIN! Es geht um die Art, wie man mit solchen Situationen umgeht, wie man selbst drauf reagiert! Wenn dir vollkommen klar ist, WARUM dir solche Menschen und Situationen begegnen, dann hast du gewonnen. Der Verstand ist sehr begrenzt und weiß nicht alle Hintergründe. Wenn du es schaffen kannst, deinem sogenannten "Täter" ins Herz zu sehen und seine Angst erfassen kannst, aus der heraus er handelt und du es fertig bringst, ihn genau so zu lieben, wie jemanden, der dir „scheinbar“ nach dem Munde redet, dann hast du gewonnen!
Natürlich darfst du dich wehren oder den Schauplatz verlassen.
Es geht lediglich darum, was IN dir abläuft!
Erkenne in jeder scheinbar bösen Tat die Kräfte deines eigenen getrennten Egos, betrachte deinen Spiegel, stelle deine Wahrnehmung richtig und dir wird so etwas nie wieder passieren. Es kann gar nicht anders sein!
Alle Welt schreit nach Liebe:
Jeder agiert aus dem unvorstellbar schmerzhaften Gefühl des Getrenntseins heraus, aus welchem sämtliche Angriffs– und Kontrollgedanken entstehen.
Wenn das nächstemal wieder Angst, Hass oder Wut in dir hochkochen, dann versuche diese Gefühle einfach nur zu beobachten. Lasse sie nur da sein! Versuche auch nicht, sie zu verändern, denn damit würdest du sie nur weiter nähren, denn du weißt ja:
Alles, was du bekämpfst, machst du stark. Wenn du das tust, lösen sie sich augenblicklich auf, denn sie fühlen sich von dir angenommen und geliebt und sehen keinen Grund mehr, dich zu quälen.
Akzeptanz heißt das Zauberwort! den Satz solltest du dir vielleicht auch noch merken
Egal wie Ungerecht du dich behandelt fühlst: Versuche stets den Grund desjenigen zu finden, denn derjenige hat einen Grund und oft ist dieser tief in der Kindheit versteckt...
Also was haben wir gelernt?
Dass man in der Schule gut aufpassen sollte, möglichst viel Wissen anhäufen, um sich auf dem Arbeitsmarkt behaupten zu können und einen Partner haben muss, um glücklich zu sein. Daß ab 35 schicksalsbedingt Falten auftauchen, der Zwickerchen immer mehr werden und irgendwann der qualvolle Tod eintritt. Es ist erstrebenswert, möglichst viel bedrucktes Papier als Sicherheit und Statussymbol anzuhäufen und sich der Gesellschaftsnorm konform zu verhalten. Im Grunde sich wie ein williges Schaf zu verhalten, das sich von ein paar Wenigen, die die scheinbare Macht und Kontrolle der Welt haben, melken zu lassen. Und ganz wichtig: Man sollte niemals, wirklich NIEMALS auch nur den Versuch wagen, eine zeitlang ohne Fernsehen, Zeitung, Radio und Internet auszukommen. Womöglich noch in die Natur und in die Stille zu gehen oder gar den Geist von alldem zu leeren, daß tagtäglich auf einen einströmt! Und wehe dem, der alles in Frage stellt, was einem gelehrt wurde! Das haben schon andere versucht und haben erstaunliche Entdeckungen gemacht, die sie sich nicht erklären konnten
Licht und Liebe
Matze
PS: Das Wichtigste noch vor allem anderen ist eh der Humor..;-) In diesem Sinne...ach und als Belohnung wenn man auf der Pyramidenspitze angekommen ist, hat man von dort zum erstenmal einen Blick in die darüberliegende auf den Kopf angrenzende Pyramide. Den Blick in die nächste Dimension...
Nachtrag:
ALLGEMEINER BEWUSSTSEINSZUSTAND DERZEIT
Zitat aus „EINE NEUE ERDE“ von Eckhart Tolle:
„Das Denken geschieht bei den meisten Menschen größtenteils unfreiwillig und automatisch und wiederholt sich ständig. Es ist nichts weiter als eine Art mentales Rauschen und erfüllt keinen echten Zweck. Genau genommen denkst du gar nicht: Das Denken widerfährt dir einfach.
Die Feststellung „Ich denke“ verweist auf einen Willensakt. Sie impliziert, dass du in dieser Angelegenheit mitreden kannst, dass du die Entscheidungsfreiheit hast. Bei den meisten Menschen trifft dies noch nicht zu. „Ich denke“ ist eine ebenso falsche Behauptung wie „ich verdaue“ oder „ich lasse mein Blut kreisen“. Die Verdauung läuft selbsttätig, das Blut zirkuliert von alleine, das Denken geschieht ohne mein Zutun.
Die Stimme im Kopf hat ein Eigenleben. Die meisten Menschen sind dieser Stimme ausgeliefert, das heißt, sie sind vom Denken, vom Verstand wie besessen. Und da das Denken durch die Vergangenheit konditioniert wird, bist du gezwungen, die Vergangenheit ständig neu durchzuspielen. Der östliche Begriff dafür lautet Karma. Wenn du dich mit jener Stimme identifizierst, weißt du es natürlich nicht.
Wenn du es wüsstest, würde sie nicht länger Besitz ergreifen.
Denn du bist nur dann wirklich in ihrem Besitz, von ihr „besessen“, solange du das Besitz ergreifende Etwas für dich hältst, das heißt, wenn du mit ihm eins wirst.
Seit Tausenden von Jahren lässt sich die Menschheit immer mehr vom Denken vereinnahmen und schafft es nicht, den Vereinnahmer als „Nichtselbst“ zu erkennen. Durch die vollkommene Identifikation mit dem Verstand (der Stimme im Kopf, dem ununterbrochenen Denken) ist ein falsches Ich –das Ego– entstanden. Die Festigkeit des Ego hängt davon ab, wie stark du –das Bewusstsein– dich mit deinem Verstand identifizierst, mit dem Denken. Das Denken, der Verstand ist nichts weiter als ein winziger Aspekt der Totalität des Bewusstseins, der Totalität, die du in Wahrheit bist.
Der Grad der Identifikation mit dem Verstand ist von Mensch zu Mensch verschieden. Manche Leute sind bisweilen frei vom Denken, sei es auch noch so kurz, und der Frieden, die Freude und die Lebendigkeit, die sie in solchen Augenblicken erfahren, machen das Leben lebenswert. Es sind auch die Momente, in denen Kreativität, Liebe und Mitgefühl aufsteigen.
Andere sind ständig in ihrem Egozustand gefangen. Sie sind sich selbst, aber auch anderen und ihrer Umwelt entfremdet. Wenn du sie anschaust, siehst du vielleicht die Anspannung in ihrem Gesicht, die gerunzelte Stirn, oder den abwesenden Blick in ihren Augen.
Ihre Aufmerksamkeit wird überwiegend vom (meist negativen) Denken beansprucht, und deshalb sehen sie dich gar nicht richtig und hören dir auch nicht richtig zu. Sie sind in keiner Situation präsent, da sie mit ihrer Aufmerksamkeit entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft weilen, die natürlich nur als ihre persönliche Gedankenform im Kopf existieren.
Oder sie treten durch irgendeine Rolle, die sie spielen, mit dir in Beziehung und sind deshalb gar nicht sie selbst. Die meisten Menschen sind sich selbst fremd.
Entfremdet zu sein bedeutet, dass du dich in jeder x-beliebigen Situation, an jedem Ort und in jeder Gesellschaft einschließlich deiner eigenen unbehaglich fühlst. Du versuchst stets, „zu Hause“ zu sein, schaffst es aber nie. Bei vielen genügt ein kleiner Anlass, dass sie ganz außer sich geraten. Die eigene Zwangslage einzusehen ist der erste Schritt, um schließlich darüber hinauszugelangen.“













